‍Vita


‍in Düren geboren, will ursprünglich Malerin und Bildhauerin werden. Deshalb macht sie nach ihrem Hauptschulabschluss zunächst eine Lehre als Schaufenstergestalterin. Die Aufnahmeprüfungen an der Fachhochschule in Dortmund und später auch in Köln besteht sie, fühlt sich jedoch mit dem Lehrangebot zunehmend unzufrieden. 1976 nimmt sie Schauspielunterricht und spielt erste Rollen am Off - Off - Theater von Kelle Riedl in München. 1982 zieht sie in die Hansestadt Bremen und lässt sich an der Freien Schauspielschule „bremer bühne“ zur Schauspielerin ausbilden. Schon in dieser Zeit gibt sie selbst Schauspielunterricht und wirkt in zahlreichen freien Produktionen mit. Bis heute lebt und arbeitet die Künstlerin in der Hansestadt Bremen. Cornelia Petmecky hat eine erwachsene Tochter und ein Enkelkind. 


‍Regie & Rolle

‍„Sprache ist für mich wie Musik. Sie vermittelt sehr viel mehr als nur Informationen.“ C.P.


‍1984  Das Gebet der Heloise – Prosatext von Leszek Kolakowski: Dieser Monolog aus dem Buch des polnischen Philosophen Leszek Kolakowski: „Gespräche mit dem Teufel. Acht Diskurse über das Böse“ ist Cornelia Petmeckys erste Solo-Rolle unter eigener Regie. Hier legt sie den Grundstein für alle folgenden Inszenierungen, in denen sie Regiearbeit und Rolle in eigener Verantwortung ausführt.


‍1988  Ein Bericht für eine Akademie – von Franz Kafka. Die Art ihrer Darbietungen wird zu ihrem Markenzeichen: Stets reduziert sie die Themen auf das Wesentliche, inszeniert eng am Text und ohne Effekte. Schauspieler und Inhalt stehen bei ihr im Mittelpunkt.


‍1990  Glückliche Tage – von Samuel Beckett, gefördert vom Senator für Kultur Bremen


‍1991 Annexionen – Texte über Tiere und Menschen 

‍Bühnencollage mit Texten von Rosa Luxemburg, Fjodor Dostojewkij und Franz Kafka.   

‍Gefördert vom freiraum-theater, Bremen. Beim Festival Freie Theater Bremen im gleichen Jahr wird diese Arbeit als beste Inszenierung bewertet. 


‍Tiere sehen dich an – 7-tägiges Kunst- und Kulturfestival gegen Tierversuche und andere Tierquälereien. Ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Kulturzentrum Schlachthof, Bremen.


‍1993  Eine Art Alaska –  von Harald Pinter 

‍Gefördert vom Senator für Kultur Bremen


‍Petmecky & Compagnie

‍Um ihrer Theaterarbeit ein Rahmen zu geben, gründet die Schauspielerin gemeinsam mit anderen das freie Tournee-Theater: „PETMECKY & COMPAGNIE“. Unter diesem Label inszeniert und spielt sie nun mit wechselndem Ensemble unter eigener Regie. Ihr Credo ist: „Ein künstlerisches Erlebnis soll aus dem Alltag herausheben! Ich will den ganzen Menschen berühren, sein Herz ansprechen und nicht nur seinen Kopf.“


‍1999  Bei der dritten Häutung - dramatische Bühnencollage mit Gedichten, Texten und Kompositionen aus dem Werk von Friedrich Nietzsche.  In Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Eckhard Petri.

‍Gefördert von der Sparkasse Bremen.


‍2000  Tango Schauspiel von Slawomir Mrozek   

‍Öffentliche Abschlussarbeit des Theaterkurses der VHS Delmenhorst mit weiteren Vorstellungen. 

‍Gefördert von der VHS in Delmenhorst.


‍2001  Der eingebildete Kranke – Szenen aus der Komödie von Moliere.

‍Öffentliche Abschlussarbeit des Theaterkurses der VHS Delmenhorst.

‍Gefördert von der VHS in Delmenhorst  


‍Literatur – Pur   eine Lesereihe

‍2003  An die Wolken – ein Christian Morgenstern-Abend 

‍Mit dieser szenischen Lesung eröffnet Cornelia Petmecky ihre eigene Literaturreihe, die sie stetig erweitert. Bis heute rezitiert und liest sie unter anderem Wilhelm Busch, Angela Carter, Marlen Haushofer, Oscar Wilde, Emma Dante, Edgar Allen Poe, Antoine de Saint Exupéry und andere. Ihr gesamtes Repertoire finden Sie auf der Seite LITERATUR - PUR.


‍2010  Wölfin und Adler – Die Kraft der Frauen zur Zeit der Räterepublik in Bremen und Deutschland.  

‍Wölfin und Adler ist eine szenische Lesung mit Musik über vergessene Revolutionärinnen, Künstlerinnen und andere Frauen zu Beginn des 20ten Jahrhunderts, einer legendären Zeit, in der alles möglich schien. Petmecky schreibt zum ersten Mal selber ihren Text für die Bühne.


‍Capriccio

‍2014 Die Schauspielerin eröffnet mit dem Gastronomen Marius Keller im Salon seines Restaurants Canova einen neuen Spielort für Theater, Literatur und Musik in der Hansestadt Bremen: „CAPRICCIO – Das kleine Kammerspiel“.


‍Das süße Leben – ein Spiel mit sinnlichen Gedichten aus fünf Jahrhunderten mit Musik, Gesang und Tanz. 

‍Rezitationen und Text – Cornelia Petmecky

‍Akkordeon – Florian Oberlechner


‍Flintenweiber und Untermenschen 

‍szenische Lesung über russische Kriegsgefangene im 2. Weltkrieg. 

‍Von und mit Martin Heckmann.


‍2015  

‍Das Capriccio zieht um in das Hotel Courtyard Bremen.  

‍Sponsoring: Courtyard by Marriott. 


‍2018   Erde und Feuer - Impressionen aus dem Leben und Schaffen der großen Bauhaus-Keramikerin Marguerite Friedlaender Wildenhain. 

‍Szenische Lesung von und mit Cornelia Petmecky. Eine Auftragsarbeit für das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen zur Ausstellung: „Wege aus dem Bauhaus - Gerhard Marcks und sein Freundeskreis“.